Menu

 

HANNAH ARENDT
 

Hannah Arendt lebte von 1906 bis 1975. Auf Grund ihrer jüdischen Herkunft musste sie in den 1930'ern aus Deutschland flüchten, und nach einigen Jahren in Paris siedelte sie in den USA an, wo sie bis zu ihrem Tod lebte.



Nicht zuletzt wegen der zwei Weltkriege stellte sie sich die Frage, ob und wie es möglich sein könne, einen gemeinsam zugänglichen öffentlichen Raum wiederherzustellen und aufrechtzuhalten. Einen Raum der gleichermassen Platz für Spontanität und Individualität hat, wie auch für die Bewahrung von stabilen Institutionen und gemeinschaft-lichen Traditionen.

In diese politische Herausforderung hat sie sich ihr Leben lang vertieft.

Arendt hat sich dem Beispiel historischer Personen benützt, indem sie meinte, dass konkrete Beispiele wichtig seien. Nicht zuletzt ihre Verankerung in der Praxis macht Arendts Philosophie so brauchbar und lebensfähig.

Ihre Überlegungen über das Verhältnis zwischen politischer Freiheit und Gleichheit auf der einen Seite und ethnischen, religiösen und soziokulturellen Ungleichheiten auf der anderen sind höchst aktuell.

Arendt war selbst ein Beispiel für andere indem sie auf den Versuch bestand, zwischen diesen Perspektiven zu unter-scheiden. Sie gab ihre Meinung in der öffentlichen Debatte zu kunde und bekam oft Hiebe für ihre kontroversiellen Standpunkte.

Es ist leicht, auf dem Internetz Material über Arendt und Ihre Verfasserschaft zu finden.

Hier einige Links:

www.iep.utm.edu/a/ arendt.htm

http://www.bard.edu/hannaharendtcenter

www.plato.stanford.edu/entries/arendt

Zu'dem muss das Institut für Philosophie an der Universität zu Aarhus genannt werden, wo insbesondere Anne Marie Pahuus und ihre Forschung eine grosse Inspiration für dieses Projekt waren.

Menu